Der Wunsch des Piraten

Der Wunsch des Piraten

Eine Sieben Königreiche Erzählung 7

Eine Reporterin erlebt die Geschichte ihres Lebens. Dabei entdeckt sie mehr, als sie sich erhofft hatte, als sie die Aufmerksamkeit des mysteriösen Piratenkönigs auf sich zieht, der ihr nach Hause folgt.

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Die Augen eines Menschen sind das Fenster zu seiner Seele …

Tonya Maitland hat früh gelernt, dass das Leben entweder ein Abenteuer oder eine Tragödie sein kann. Den tragischen Teil ihres Lebens hat sie schon vor langer Zeit hinter sich gelassen und konzentriert sich nun auf das Abenteuer! Ihr Versuch, eine der besten Enthüllungsjournalistinnen aller Zeiten zu werden, dauert etwas länger als geplant. Das ändert sich jedoch, als sie in die verschlafene Kleinstadt Yachats, Oregon, reist.

Ashure Waves, der König der Piraten, ist der Hüter der verlorenen Seelen. Trotz all der Seelen, die er in sich trägt, verspürt er eine erdrückende Leere. Die „Gabe“, die an ihn weitergegeben wurde, fühlt sich eher wie ein Fluch an. Als er sich betrunken etwas von einem Zauberspiegel wünscht und der Spiegel ihm zeigt, was sein Herz wirklich begehrt, ist er hin- und hergerissen und fest entschlossen, die Frau zu finden, die ihm der Spiegel offenbart – auch wenn das bedeutet, dass er  die Sieben Königreiche verlassen muss.

Tonyas wachsame Augen erkennen weit mehr in Ashure, als er von sich preisgeben will, und er befürchtet, dass dies schlimme Folgen haben könnte. Als der Piratenkönig der aufgeweckten, willensstarken Reporterin näherkommt, ist Spaß vorprogrammiert! Doch wird Ashure Tonya davor bewahren können, eine weitere verlorene Seele zu werden? Oder wird er seinen Herzenswunsch aufgeben müssen, um sie vor sich selbst zu retten?

Die weltberühmte Autorin S.E. Smith präsentiert ein neues aufregendes Buch voller Leidenschaft und Abenteuer. Durch ihren einzigartigen Humor, die lebhaften Landschaften und die beliebten Charaktere wird dieses Buch garantiert ein weiterer Fan-Favorit!

Teaser/Excerpt:

Weißt du, wer ich bin, Ashure?“, fragte Simon.

Angst machte sich in Ashures Magen breit, und Fragmente all der Gerüchte, die er über den Mann gehört hatte, stiegen an die Oberfläche seines Geistes. Er wird dir die Seele aussaugen … und sie für immer behalten.

„Natürlich. Der Piratenkönig, Herrscher über alle Piraten in den Sieben Königreichen. Ihr haltet den Ehrenkodex der Piraten aufrecht und helft, das Gleichgewicht zwischen den Piraten und den anderen Königreichen zu wahren“, zitierte er den Eid, den alle Piraten schworen.

Simon stand auf. Ashure, der nicht wusste, was er tun sollte, erhob sich ebenfalls und hielt abwesend das halbvolle Glas Bourbon in der Hand, als Simon seine Aufmerksamkeit mit der Kraft seines Blickes auf sich zog.

„Ich bin mehr als nur der König der Piraten, Ashure. Ich bin der Hüter der verlorenen Seelen. Meine Zeit neigt sich dem Ende zu. Die Seelen in mir sind zu viele, um sie ohne die beruhigende Berührung meiner reizenden Amadeen zu bewältigen. Es ist an der Zeit, die Gabe der Göttin weiterzugeben. So wurde es schon immer gemacht, Ashure, von einem Piratenkönig zum nächsten“, sagte Simon.

Ashure schüttelte den Kopf. „Ich verstehe nicht. Ihr könnt doch nicht mich meinen? Ich bin ein Niemand! Ich bin der Sohn eines in Ungnade gefallenen Piraten und einer hasserfüllten Elfe, die den Anblick ihres eigenen Kindes nicht ertragen konnten“, protestierte er, fassungslos, dass Simon ihn als nächsten Piratenkönig in Betracht zog.

„Du bist mehr als das, Ashure. Du bist ein Pirat, der andere schätzt. Du hast Einfühlungsvermögen, Stärke und besitzt die Fähigkeit, Dinge auf eine Weise zu sehen, wie sie andere nicht sehen“, antwortete Simon, und seine Stimme wurde tiefer und sanfter als noch vor einem Moment.

Ashure schwankte, als sich der hypnotisierende Klang von Simons Stimme mit seinem Blut vermischte. Er schüttelte den Kopf, um die hypnotische Wirkung zu vertreiben.

„Nein, ich meine, wirklich nein. Ich weiß es zu schätzen, dass Ihr denkt, ich könnte ein guter König sein, allerdings habe ich ehrlich gesagt nicht das Verlangen, jemand anderen als mich selbst zu regieren. Und denkt nur an die Insel der Piraten! Glaubt Ihr wirklich, sie würden auf jemanden wie mich hören, einen einfachen Matrosen? Es gibt eine Menge Offiziere, die sicher die Chance ergreifen würden, der nächste König zu werden“, beharrte Ashure.

Simon trat näher an ihn heran und nickte. „In der Tat, das würden sie. Und deshalb bist du perfekt. Du hast kein Verlangen nach Macht. Du stiehlst eher aus einer Laune heraus als aus Böswilligkeit. Du würdest dich nicht auf Kosten der dir anvertrauten Piraten bereichern, weil du denen hilfst, die es nötig haben. Du, Ashure Waves, wurdest vor langer Zeit auserwählt, als du einer kranken Frau ein einfaches, aber sehr wertvolles Geschenk gemacht hast“, erklärte Simon mit leiser, eindringlicher Stimme.

Ashure versuchte, seinen Blick von Simon abzuwenden, und wiegte unwillkürlich den Kopf hin und her, als es ihm nicht gelang, seine Augen von dem hypnotisierenden Blick zu lösen. Simons Augen wirbelten in allen Farben. Ashure spitzte die Lippen, um zu protestieren, als er sah, dass die Schatten inmitten der bunten Strudel nach ihm griffen.

„Nein“, krächzte er, doch tief im Inneren wusste er, dass es bereits zu spät war.

„Du wirst ein großer König sein, Ashure. Zweifle nie daran, denn ich tue es nicht“, sagte Simon leise.

Ashure fragte sich, warum Simons Stimme so klang, als käme sie vom Ende eines langen Tunnels. Plötzlich wurde er von einer gleißenden Farbe umhüllt. Sein Kopf fiel zurück, und die Magie, die in ihn eindrang, hob ihn in die Luft.

 

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